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Das Aus für die Berliner S-Bahntriebwagen
Da die polnische Staatsbahn PKP die Elektrifizierung ihrer Fernbahngleise zwischen Neustadt und Gdingen-Kielau 1969 auf die neue landestypische Spannung von 3000 Volt umstellte, konnten die ehemals Berliner S-Bahnzüge (die mit 800 Volt Spannung fuhren) nicht mehr auf der gesamten Strecke eingesetzt werden. Deshalb war es zwingend erforderlich, neue Züge zu beschaffen. Am 16. Dezember 1976 fuhr der letzte Berliner Wagen zwischen Neufahrwasser und Danzig Hauptbahnhof. Seit dem verkehren - bis heute - die Triebzüge der polnischen Bauart EN57, ein weiterentwickelter Elektrotriebwagen deutschen Bautyps aus den 1930er Jahren, von denen viele Wagen in den letzten Jahren bereits modernisiert wurden. Zusätzlich sind heute Züge der moderneren Bauarten EN 58 und EN 71 im Danziger S-Bahnnetz unterwegs.
Die Berliner Wagen wurden als Dienstwagen eingesetzt oder verschrottet. Teilweise findet man heute noch den ein oder anderen Wagen in Polen, so waren zwischen 2001 und 2002 noch Standorte in Berent (Kościerzyna), Breslau-Brockau (Wrocław-Brochów), Rheda (Reda) und Brodnica belegt.
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