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Aufbau der S-Bahn ("SKM") Danzig - Gdingen mit Berliner S-Bahn-Triebwagen
Als Reparationsleistungen wurden nach Ende des Zweiten Weltkrieges 80 ehemalige Berliner S-Bahnzüge der Baureihen 165, 166 und 167 von ihrem Abstellort im schlesischen Reichsbahnausbesserungwerk Lauban nach Danzig gebracht. Seitens der Wojewodschaft Danzig war angedacht, zwischen den drei unmittelbar aneinander angrenzenden Orten Danzig, Zoppot und Gdingen einen S-Bahnverkehr nach Berliner Vorbild aufzubauen.
Schon vor dem Ersten Weltkrieg bestanden ähnliche Pläne. Da aber Danzig nach 1919 zur "Freien Stadt" wurde und Gdingen polnisch wurde, zerschlugen sich diese Pläne und lagen bis 1947 auf Eis. Lediglich einige Vorarbeiten im Bauland wurden schon vor dem Ersten Weltkrieg getätigt.
Im Oktober 1950 fällte der Danziger Magistrat die Entscheidung, sukzessive einen S-Bahnbetrieb auf seperaten Gleisen zu errichten. Der Betrieb konnte mit den Berliner Zügen recht schnell am 4. März 1951 realisiert werden.
Da die Danziger S-Bahn mit Oberleitung und nicht wie in Berlin mit seitlicher Stromschiene verkehren sollte, war es nötig, die Berliner Züge auf Dachstromabnehmer-Betrieb umzurüsten.
Die Baureihen wurden in die neuen Farben der Danziger SKM blau und gelb umlackiert und erhielten die für Polen üblichen größeren Scheinwerfer. Insgesamt wurden 161 ehemalige Berliner Fahrzeuge umgebaut im im Danziger Netz eingesetzt.
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