Der neue Warschauer S-Bahnbetrieb / Warszawska Szybka Kolej Miejska
 
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Linie S1

Die Linie S1 ist historisch gesehen die erste S-Bahnlinie Warschaus. Zwar nahm die heutige S1 erst am 1. September 2010 als dritte Linie des neuen Netzes den Betrieb auf. Aber bereits ab dem 15. Dezember 1936 gab es eine elektrischen Vorortverkehr zwischen Pruszków und Otwock. ab dem 22. Mai 1937 von Pruszków weiter nach Grodzisk und Zyrardów und am 15. Dezember 1937 sogar von Minsk Mazowiecki kommend.

Die Hauptaufgabe damals wie heute war die tangentiale Verbindung der östlichen Stadtbezirke (beginnend am Ostbahnhof, Wschodnia) über eine 1887 eröffnete Eisenbahnstrecke hinaus bis in den Vorort Otwock. Auf der gesamten Strecke zwischen dem Ostbahnhof und Otwock besteht Anschluss an die Regionalbahn KM 7 in Richtung Dęblin. Aber bereits zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2010 wurde sie über die Weichsel in die Innenstadt und weiter zum Westbahnhof (Zachodnia) verlängert. Im Juni 2011 folgte dann die Erweiterung in den westlichen Vorort Pruszków, parallel der S2. Die S-Bahnlinie S1 verkehrt in der Regel im 30-Minuten-Takt. Sie führt über die vielbefahrene Warschauer Stadtbahn (Kolej średnicowa) zwischen Ostbahnhof, Innenstadt und Westbahnhof, welche (mit Unterbrechung während und nach dem Krieg) seit dem 2. September 1933 in Betrieb ist.

Folgende historische Linienführungen gab es:
03.10.2005 - 30.6.2006:  Westbahnhof (Zachodnia) - Falenica (testweise)
01.07.2006 - 31.08.2010: Linie S1 existierte nicht
01.09.2010 - 11.12.2010: Ostbahnhof (Wschodnia) - Otwock
12.12.2010 - heute: Pruszków - Otwock
geplant ist eine Verlängerung von Pruszków nach Grodzisk Mazowiecki.


Zug der Linie S1 im Bahnhof Stadion, 2015


ebenso


Im Westbahnhof, 2015



Die neuen Züge der Warschauer S-Bahn, ausgestellt auf der InnoTrans Berlin 2013