Verkehrsgeschichtliches aus Hamburg und Holstein
 
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Der Meßberg-Wandsbeker Ast U1
Jungfernstieg <> Hauptbahnhof <> Wandsbek Markt <> Wandsbek-Gartenstadt

Die Verlängerung der sog. "Kell-Jung-Linie" vom Jungfernstieg zum Hauptbahnhof gehörte schon zu den Vorkriegsplanungen. Bereits zehn Jahre nach dem Kriegsende begannen 1955 die Baumaßnahmen vom Bahnhof Jungfernstieg, der in seiner Anlage als Durchgangsstation vor dem Krieg erbaut worden war, fünf Jahre später, am 22. Februar 1960, konnte die Verlängerunggstrecke zum Meßberg und wenige Monate danach bis zum Hauptbahnhof eröffnet werden.
Den "autogerechten" Stadtplanungen der Sechzigerjahre zufolge wollte man weitere Straßenbahnstrecken stilllegen, um für den gestiegenen Individualverkehr Platz zu schaffen. Da fiel die Wahl schnell auf den Weiterbau einer U-Bahnlinie in den bevölkerungsreichen Stadtteil Wandsbek mit einem Anschluss an die bestehende Walddörferbahn-Trasse. Etappenweise schritt zügig der Bau der U1 voran: Am 2. Juli 1961 konnte die Strecke bis zur Lübecker Straße befahren werden, im Oktober bis zur Wartenau. Zwischen dem 28. Oktober 1962 und dem 4. August 1963 konnte die gesamte Wandsbeker Neubaustrecke bis zur Walddörferbahn an der Station "Wandsbek-Gartenstadt" eröffnet werden.