Verkehrsgeschichtliches aus Hamburg und Holstein
 
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Seit 1938 gibt es einen Vorortverkehr, zuerst mit Dampflok angetriebenen Zügen und später dieselbetrieben, zwischen Ahrensburg und dem Hamburger Hauptbahnhof verkehrte. Zwischen dem 2. Januar 1967 und dem 14. Dezember 2002 trugen die Vorortzüge die Linienbezeichnung S4 und waren somit Bestandtteil des Hamburger S-Bahnnetzes. Zur Vereinheitlichung und zur Unterscheidungen von den Gleichstrom-S-Bahnlinien im Stadtgebiet gab man 2002 der Strecke die Linienbezeichnung R10 - die Züge verkehren meist zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof, Reinfeld und teilweise bis Lübeck Hbf. Im Jahre xxx wurde die Strecke elektrifiziert. Seither haben die Planungen für die Wiedereinführung der S-Bahnlinie S4, allerdings mit Wechselstrom-S-Bahn-Triebwagen (Oberleitung) und nicht wie die (mit Ausnahme des Streckenabschnits Neugraben - Stade) anderen Hamburger S-Bahnlinien mit Gleichstrom (Stromschiene).

Zur Wiederaufnahme des Betriebs der S4 ist der Bau einiger neuer Bahnhöfe und Haltepunkte auf Hamburger Stadtgebiet sowie der Haltepunkte Ahrensburg West und Delingsdorf auf schleswig-holsteinischem Gebiet geplant. Ab 2017 soll mit dem Umbau der Strecke begonnen werden. Die neue S4 soll zwischen Bad Oldesloe und dem Hamburger Hauptbahnhof verkehren. Zwischen dem Hauptbahnhof, Hasselbrook und Ahrensburg wird die S-Bahn auf eigenem Gleiskörper mit Gleichstromantrieb verkehren und in Ahrensburg auf die Fernbahngleise wechseln - ab hier ist eine Wechselstrombetrieb bis Bad Oldesloe geplant.