Geschichte der S-Bahnen Londons und Liverpools
 
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Chiltern Railways

Die Londoner S-Bahnzüge der Chiltern Railway, eine seit 2008 zum Deutschen Bahn Konzern (erst DB Regio, ab 2011 DB Arriva) gehörende Betriebsgesellschaft, beginnen alle am Bahnhof Marylebone.  Die Dieselzüge verkehren auf Strecken, die die Great Central Railway und die Great Western Railway Gesellschaft errichtet hatte. Der Abschnitt zwischen Birmingham und London wurde im Jahre 1852 für den Verkehr freigegeben.

Die Chiltern betreiben nicht-elektrifizierte S-Bahn-Netze in London und in der zweitgrößten englischen Stadt Birmingham. Ab 1963 begannen alle Vorortzüge am Bahnhof Marylebone statt in Paddingten. Bis 1992 kamen hauptsächlich Diesel-S-Bahnen der Baureihe 115 zum Einsatz. Ab 1991 wurden sie nach und nach durch die Baureihe 165 ersetzt. Im Jahre 1996 gewann die Chiltern Railways die Ausschreibung für die Strecken zwischen London und Birmingham und setzte verstärkt auf Züge der Baureihe 168.

Zwischen dem Bahnhf Marylebone und Aylesbury verkehren neben den Zügen des Fern- und Regionalverkehrs S-Bahnen
zwischen Marylebone und Aylesbury verkehren im Halbstudentakt. Bis nach High Wycombe und Princes Risbourough gibt es einen Stundentakt.

Heute sind neben den bereits erwähnten Baureihen 165/0 und 168/0 ("Networker Clubman") auch Züge der Reihe 168/1, 168/2 und 172/1 ("Turbostar") und Mark-3-Schnellzüge im Einsatz. Heute verkehren die Züge ausschließlich zum Bahnhof London Marylebone und nicht mehr nach Paddington. Ein Zugpaar pro Tag fährt aber noch Paddington an.